Beiträge Krankenkassen 2026 – Finde eine günstige & gute neue Krankenkasse
Der Start ins Jahr 2026 bringt für viele gesetzlich Versicherte in Deutschland eine erneute, spürbare Belastung: Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung steigen erneut – und das teils deutlich. Für Millionen Menschen bedeuten diese Erhöhungen weniger Netto vom Bruttogehalt. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf die Unterschiede zwischen den Krankenkassen: Ein Wechsel zu einer günstigeren Kasse kann zu deutlichen Einsparungen führen – ohne Leistungseinbußen im gesetzlichen Grundschutz. Häufig bietet die neue Krankenkasse sogar bessere Zusatzleistungen.
Beitragssteigerungen 2026: Die Fakten
Entgegen den politischen Zusagen mussten auch zu diesem Jahreswechsel viele Gesetzliche Krankenkassen ihre Beiträge erhöhen. Betroffen sind mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland, da auch große Körperschaften wie die DAK-Gesundheit oder die TK – Techniker Krankenkasse keine andere Wahl hatten, als ihre Zusatzbeiträge nach oben anzupassen. (DIE WELT)
Laut aktuellen Meldungen wurden über 40, der 92 Krankenkassen, teurer, also knapp die Hälfte aller Krankenkassen.
Was genau steigt?
Die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland besteht aus zwei Bausteinen:
Allgemeiner Beitragssatz – dieser beträgt 2026 für alle Kassen einheitlich 14,6 % des Bruttolohns und wird je zur Hälfte von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen.
Kassenindividueller Zusatzbeitrag – diesen legt jede Krankenkasse eigenständig fest, abhängig von ihrer Finanzlage, Schadens- und Leistungsentwicklung. Er wird ebenfalls zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt.
Während der allgemeine Beitragssatz unverändert bleibt, ist der Zusatzbeitrag der entscheidende Wettbewerbsfaktor. Er kann prozentual deutlich variieren und hat direkten Einfluss auf deine monatlichen Abgaben.
Warum steigen die Beiträge überhaupt?
Die Gründe für die anhaltenden Beitragssteigerungen sind vielfältig – und strukturell verankert:
- 📈 Steigende Gesundheitskosten: Teurere Medikamente, modernere Behandlungsmethoden und steigende Personalkosten belasten die Kassen.
- 👵 Alternde Bevölkerung: Der demografische Wandel führt zu höheren Ausgaben für chronisch kranke und ältere Versicherte.
- 🏥 Schadensentwicklung & Ausgaben: Viele Versicherte beanspruchen Leistungen stärker, wodurch die finanziellen Reserven der Kassen schneller abschmelzen.
- ⚖️ Schwankende Kassenstrukturen: Einige Kassen müssen wegen schlechter Finanzlage Zusatzbeiträge stärker anheben, um dauerhaft leisten zu können.
- 📊 Erhöhung der durchschnittlichen Zusatzbeiträge von 2,5 auf ~2,9 % im Jahr 2026 – ohne politische Gegensteuer wären sie nach Expertenmeinung sogar noch höher.
Diese Kombination sorgt dafür, dass trotz politischer Stabilitätsversprechen viele Krankenkassen keine andere Wahl sehen, als die Beiträge anzuheben. (t-online)
Wieviel zahlt man 2026 wirklich? Ein Überblick
Das Statistische Bundesamt und verschiedene Finanzportale zeigen: Je nach Kranken-kasse kann der Gesamtbeitragssatz (14,6 % + Zusatzbeitrag) stark variieren. Der Durchschnitt liegt für 2026 bei etwa 17,50 % inklusive Zusatzbeitrag. Dabei gilt: Je höher der Zusatzbeitrag, desto größer die finanzielle Belastung – sowohl für dich als Arbeitnehmer als auch für deinen Arbeitgeber. (Krankenkassen vergleichen)
Günstiger wurde es bei nur 2 Kassen, teurer aber bei 44 Krankenkassen
Ab Januar 2026 gibt es in Deutschland 92 Gesetzliche Krankenkassen ohne die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Von diesen 92 Kassen haben
- 44 Krankenkassen ihre Beiträge erhöht,
- 46 Krankenkassen ihren Beitrag unverändert gehalten (einige davon haben in den letzten Monaten bereits erhöht),
- 2 Krankenkassen ihren Beitrag gesenkt.
Den höchsten Beitrag zahlt man nun bei der BKK24 mit 4,39% Zusatzbeitrag, den geringsten bei der bundesweit geöffneten BKK firmus mit 2,18% Zusatzbeitrag.
Hier bist du ab Januar 2026 am günstigsten krankenversichert
a. Bundesweit (also in allen Bundesländern für alle Personen) geöffnete Krankenkassen:
- BKK firmus mit 2,18% Zusatzbeitrag
- TUI BKK mit 2,50% Zusatzbeitrag
- hkk Krankenkasse mit 2,59% Zusatzbeitrag
- Audi BKK mit 2,60% Zusatzbeitrag
- TK – Techniker Krankenkasse mit 2,69% Zusatzbeitrag
b. Regional (also nur in bestimmten Bundesländern für alle Personen) geöffnete Krankenkassen:
- AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (nur für Rheinland-Pfalz und das Saarland) mit 2,47% Zusatzbeitrag
- BKK Faber-Castell & Partner (nur für Bayern) mit 2,48% Zusatzbeitrag
- BKK Public (nur für Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen) mit 2,50% Zusatzbeitrag
- AOK Bayern (nur für Bayern) mit 2,69% Zusatzbeitrag
- BKK Pfaff (nur für Rheinland-Pfalz) mit 2,78% Zusatzbeitrag
Tipp: Auch regionale Kassen können günstige Sätze anbieten – oft lohnt der Blick über die eigene Kasse hinaus (Krankenkassen vergleichen).
Hier wurde am stärksten erhöht
Die stärksten Beitragserhöhungen haben
- die betriebsbezogene BKK EWE von bisher 1,98% auf 3,19% Zusatzbeitrag (+1,21 Prozentpunkte),
- die regional geöffnete BKK exklusiv von bisher 2,39% auf 3,49% Zusatzbeitrag (+1,10 Prozentpunkte),
- die bundesweit geöffnete energie-BKK von bisher 2,98% auf 3,98% Zusatzbeitrag (+1,00 Prozentpunkte).
Am teuersten ist es nun bei
- der bundesweit geöffneten BKK24 mit 4,39% Zusatzbeitrag (keine Erhöhung),
- der regional geöffneten BKK Herkules mit 4,38% Zusatzbeitrag (keine Erhöhung),
- der regional geöffneten BKK Werra-Meissner mit 4,35% Zusatzbeitrag (+0,96 Prozentpunkte),
- der regional geöffneten IKK Brandenburg und Berlin mit 4,35% Zusatzbeitrag (keine Erhöhung).
Hinweis: Ob und welche Beitragseinsparungen möglich sind, erfährst du hier: Krankenkassen vergleichen
Was bedeutet das konkret für dich?
💸 Beitragsersparnis von bis zu 1.500 € durchs Wechseln
Die Differenz zwischen der teuersten bundesweit geöffneten Kasse (BKK24 mit 4,39% Zusatzbeitrag) und der günstigsten (BKK firmus mit 2,18% Zusatzbeitrag) liegt somit bei 2,21 %-Punkten. Bei der neuen und wieder einmal deutlich hochgesetzten Beitrags-bemessungsgrenze von EUR 5.812,50 pro Monat sind das somit rund EUR 128,46 mögliche Ersparnis pro Monat oder EUR 1.541,48 weniger Krankenkassenbeitrag pro Jahr! Arbeitnehmer sparen durch den Arbeitgeberzuschuss immer noch die Hälfte davon.
Zusätzlich zum reinen Geld sparen können manche Kassen bessere Zusatzleistungen bieten – etwa Bonusprogramme, erweiterte Vorsorgeleistungen oder besondere Services bei Zahnersatz und Familienleistungen.
Einfach wechseln – so geht’s
Viele denken, ein Wechsel der Krankenkasse sei kompliziert – ist er aber nicht. Wenn deine Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhöht, erhältst du automatisch ein Sonderkündigungsrecht. Das heißt: Die Kündigung muss spätestens bis zum Ende des Monats bei der bisherigen Krankenkasse eingehen, in dem der neue Zusatzbeitrag erstmals erhoben wird.
Der Wechsel selbst läuft meist so ab:
- Vergleich starten – z. B. über den folgenden Service:
Krankenkassen vergleichen
- Neue Krankenkasse auswählen
- Aufnahme online beantragen
- Alte Krankenkasse kündigt automatisch
Das dauert meist nur wenige Minuten online – und schon sparst du Beiträge.
Fazit: Jetzt handeln lohnt sich
Die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen steigen weiter – trotz anders lautender politischer Versprechen. Viele große Kassen wie DAK oder TK mussten ihre Zusatzbeiträge anheben, und das wirkt sich direkt in deinem Geldbeutel aus. (t-online)
Aber: Du hast die Wahl!
Ein Blick auf die Beitragssätze lohnt sich, denn durch einen Wechsel kannst du deutlich sparen – bei gleicher gesetzlicher Grundabsicherung und ohne Risiko. Mit heutigen Vergleichs- und Wechselservices ist das einfacher als je zuvor.
👉 Nutze jetzt die Chance, bevor weitere Erhöhungen kommen:
➡️ Krankenkassen vergleichen
Wenn du möchtest, können wir dir auch eine individuell auf deine Einkommenssituation angepasste Berechnung durchführen – kontaktiere uns einfach, wir helfen gerne.
Dein
FinaFair Team