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Stiftung Warentest hat getestet: Fast die Hälfte der Wohngebäudeversicherungen sind mangelhaft!

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Viele Hausbesitzer wiegen sich mit dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung für ihr Eigenheim in Sicherheit. Wie elementar diese ist, zeigt sich im Schadensfall. Denn die meisten Menschen können einen hohen Gebäude- oder sogar Totalschaden nicht selbst tragen. Stiftung Warentest hat nun ernüchternd festgestellt: Von 178 Wohngebäudeversicherung schneiden 79 Tarife mangelhaft ab. Bei immerhin 68 Tarifen lautet das Urteil „sehr gut“.


Das Ranking im neuesten Test der Stiftung Warentest ist groß – von sehr gut bis mangelhaft reichen die Noten für 70 Anbieter von 178 Gebäudeversicherungen. Das Ergebnis wird schnell deutlich: Bei der Wohngebäude-versicherung gibt es große Preis-Leistungs-Unterschiede je nach Anbieter! Während das günstigste sehr gute Angebot für einen Neubau in Dresden 191 Euro/Jahr kostet, zahlt man für den teuersten mangelhaften Tarif 704 Euro/Jahr!

Ein wichtiges Kriterium für den Test ist die grobe Fahrlässigkeit. Dazu zählen unter anderem unbeaufsichtigt brennende Kerzen. In diesem Fall kürzen viele Versicherer die Entschädigungssumme erheblich. Anbieter, die die grobe Fahrlässigkeit nicht mitversichern, werden als mangelhaft bewertet. Diese Sicht der Bewertung teilen wir im vollem Umfang.


Die Sieger im Test der Gebäudeversicherer

Mit Blick auf die Leistungen und das Preis-Leistungs-Verhältnis schneiden folgende Tarife mit „Sehr gut (0,6)“ am besten ab:

  • Tarif Max der GEV Grundeigentümer
  • Tarif Premium der Rheinland

Anmerkung: Beide Testsieger- Tarife der Versicherer unterscheiden sich von den Beiträgen erheblich! Der Tarif der GEV ist deutlich günstiger.

 

FinaFair-Tipp: Mit der GEV Grundeigentümer durften wir und unsere Kunden seit vielen Jahren bereits sehr gute Erfahrungen machen. Wir empfehlen diesen Versicherer daher gerne weiter.


Wie finde ich nun einen sehr guten Wohngebäude-Tarif?

Die Suche nach einem guten und geeigneten Tarif ist herausfordernd. Denn nur wenige Versicherer stellen einen Preisrechner zur Verfügung – die Versicherer müssen also einzeln angefragt werden.

 

Als Vorgang empfehlen wir daher zunächst die sehr gut bewerteten Tarife heranzuziehen. Anschließend ist es notwendig, sich darüber Gedanken zu machen, welche zusätzlichen Leistungen für dein Eigentum notwendig sind, z.B. die Mitversicherung von Ableitungsrohren auf dem Grundstück. Von den drei günstigsten Versicherern (ggf. sogar noch mehr) solltest du dir daraufhin ein Angebot erstellen lassen. Wichtig ist dann nicht auf eigene Faust den Vertrag abzuschließen, sondern mithilfe des Versicherungsmaklers. Kontaktierst du diesen bereits zu Beginn, wird dein individueller Bedarf abgefragt und der Versicherungsvergleich für dich vorgenommen!

 

Besonders für die Ermittlung des Bedarfs, ist in den meisten Fällen Expertise gefragt. Beispielsweise sollte – ob Hochwasser, Hagel, Sturm oder Erdbeben – die Gefahr am eigenen Wohnort abgefragt werden. Unter anderem ist dies auch im Internet mit Eingabe der genauen Adresse unter Naturgefahren-Check.de möglich. So erhält man einen Überblick darüber, wie häufig Elementarschäden in dem jeweiligen Wohngebiet auftauchen. Generell gilt aber: Elementarschutz ist schlichtweg elementar!


Was sind meine Pflichten im laufenden Vertrag?

Was des Öfteren in Vergessenheit gerät: Auch der Versicherungsnehmer hat Pflichten. Der Versicherungsordner sollte daher bei Zeiten aus dem Aktenschrank geholt werden – auch um eine Kündigung zu vermeiden. Wir sagen dir wann!

 

Während die Temperaturen in vielen Teilen Deutschlands bis vor einigen Tagen im Minusbereich lagen, kam es immer wieder zu einigen Versicherungsfällen. Häuser die leer stehen oder unbewohnt sind, wurden von den Eigentümern nicht beheizt. Die Folgen sind verheerend. Dabei gilt in den meisten Tarifen eine Heizpflicht durch den Versicherungsnehmer bei Minustemperaturen.

 

Wird die Immobilie länger als 90 Tage nicht ständig bewohnt, muss dies auch dem Versicherer gemeldet werden. Wasserführende Anlagen müssen bei Leerstand abgesperrt und entleert werden. Trotzdem besteht die Pflicht, das Haus zu beheizen und regelmäßig zu kontrollieren.

 

Du hast dir soeben den Traum einer Sauna oder auch eines neuen Wintergartens erfüllt? Dann ist es an der Zeit, dies deinem Versicherer zu melden. Denn wenn aufwendige Renovierungen den Wert des Hauses deutlich erhöhen, liegt eine Wertverbesserung vor. Das bedeutet konkret, dass der Versicherer die Prämie entsprechend erhöhen darf, so dass es nicht zu einer Unterversicherung kommt.

 

Bei einigen Baumaßnahmen am Haus kommt es zu einer Gefahrerhöhung, die bei der Versicherung gemeldet werden sollte (z.B. die Entfernung des Daches). Dazu zählt außerdem auch die Nutzung des Hauses für gewerbliche Zwecke oder die Eröffnung eines Gewerbes im Nebenhaus.

 

Schäden an wasserführenden Anlagen müssen auf eigene Kosten beseitigt werden – auch die ordnungsgemäße Instandhaltung obliegt dem Versicherungsnehmer. Der Naturgefahrenschutz nimmt in der Wohngebäudeversicherung, wie bereits beschrieben, einen essenziellen Teil ein. Hierzu gehört auch, dass die Rückstauklappe am Haus (sofern vorhanden) stets funktionsfähig ist und kein Schmutzwasser hereinläuft.


Die Suche nach einer neuen Gebäudeversicherung

Über Vergleichsrechner, wie Check24 oder Verivox, scheint der Beitragsvergleich für jedermann leicht zu bewältigen. Doch was tun, wenn ganz plötzlich die Kündigung der Versicherung im Briefkasten liegt? An dieser Stelle endet man bei den bekannten Vergleichsrechnern in einer Sackgasse.

 

„Die Versicherung kann mich kündigen?“

 

Das ist vielen Kunden nicht bewusst. Hier ist nun Expertise gefragt. Denn sobald bei neuen Versicherungsanfragen ein Haken bei „Kündigungen durch die Versicherung“ gesetzt wird, heißt es nur: Angebot nicht verfügbar. Doch wie kommt es dazu, dass so viele Versicherungsnehmer gekündigt werden? Ganz einfach: Versicherer kalkulieren. Fällt dabei auf, dass ein Versicherungsnehmer zu viele Schäden aufweist, ist das Risiko zu hoch und der Kunde wird gekündigt. Auch eine erhebliche Beitragserhöhung drängt viele Kunden zu einer Kündigung.

 

Diesen Fall erleben wir bei FinaFair fast täglich. Anschließend wenden sich die Kunden an uns, weil sie mit den Vergleichsrechnern in einer Sackgasse landen und die Suche nach einer neuen Wohngebäudeversicherung erfolglos bleibt. Mit Blick auf die hohe Anzahl von Anfragen, können wir hier eine Kernkompetenz aufweisen. Seit vielen Jahren haben wir unser Expertenwissen im Bereich der Wohngebäudeversicherungen stetig ausgebaut. Daher gelingt es unseren Versicherungsspezialisten in über 85% aller Anfragen eine Lösung des Kundenproblems herbeizuführen. Bei den Anfragen sind oft schwierigste Fälle dabei, wie z.B. in den letzten 3 Jahren 3 Leitungswasser-Schäden. Wichtig ist uns dabei stets, dass du als Kunde nie alleine dastehst – wir stehen dir bei deinen Anliegen mit Rat und Tat zur Seite!

Wohngebäudeversicherung in der Region Hannover

Du bist auf der Suche einer Wohngebäudeversicherung in der Region Hannover? Wir haben hierfür einen praktischen Versicherungsvergleich vorgenommen.

 

Die Basis: Ein 150m² großes Haus inkl. einer Garage, Baujahr: 2000 (analog der von Finanztest getesteten Häuser)

 

Schnell werden in dem Versicherungsvergleich die bereits thematisierten Leistungs- und Beitragsunterschiede deutlich. Für Laien sind die zahlreichen Fachbegriffe dabei meist eine zusätzliche Hürde. Für die Tariferstellung raten wir daher stets eine/n Fachfrau-/mann hinzuzuziehen.

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Leistungs-+Beitragsvergleich WGV 30655.H
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Wohngebäudeversicherung? - FinaFair!

 

Du bist dir nicht sicher, ob dein bestehender Schutz für dein Eigenheim heute noch ausreicht? Auch dann besteht Handlungsbedarf. Wir prüfen kostenlos und unverbindlich deine aktuelle Police! Als Experte für Wohngebäudeversicherungen sind wir dein Ansprechpartner für neue und bestehende Versicherungen rund um dein Eigenheim – egal ob on- oder offline.

 


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